Die Mär vom Zaubergarten
oder ein zauberhafter Garten
In einem kleinen Dorf lebten einmal eine wunderschöne Hexe und ein stattlicher
Ritter. Die Beiden verliebten sich ineinander, wenn auch einige böse Zungen behaupteten, die wunderschöne Hexe habe den
stattlichen Ritter auf magische Weise ihrem Bann unterworfen.
So lebten die Beiden also gemeinsam in einem kleinen Dorf mit vielen Tieren unter den wachsamen Augen der Dorfbewohner.
Eines Tages begab es sich, dass der stattliche Ritter den König des Nachbarortes traf. Dieser erzählte ihm, dass er einen
Garten besitze, dem man Zauberkräfte nachsagt. Daher wollte der König den Garten so schnell wie möglich loswerden. Der stattliche
Ritter, der ein gutes Herz hatte, versprach dem König eine Lösung für sein Problem zu finden.
Als der stattliche Ritter nach Hause zu seiner wunderschönen Hexe kam, erzählte er ihr die Geschichte vom Garten, dem man
Zauberkräfte nachsagt und dass er dem König des Nachbarortes Hilfe versprochen habe.
Die wunderschöne Hexe wurde furchtbar böse. Sie tobte und schrie. Sie machte dem stattlichen Ritter schreckliche Vorwürfe, dass er
dem König eine Lösung versprochen habe. Wusste sie doch wie gefährlich magische Gegenstände in unkundigen Händen sein können.
So ging der stattliche Ritter furchtbar traurig wieder zum König des Nachbarortes und teilte ihm schweren Herzens mit, dass er
ihm doch nicht helfen könne und der König sich leider andernorts nach einem geeigneten Recken umsehen muss.
Ach was entstand ein Wehklagen im Orte des Königs!
Nach einigen Wochen trug es sich jedoch zu, dass die wunderschöne Hexe und der stattliche Ritter nicht mehr genug Wiesen für
ihre Schafe hatten. So entschlossen sie sich nach langem Diskutieren die weiblichen Lämmer ihrer Herden in den Garten,
dem man Zauberkräfte nachsagt zu tun. Die wunderschöne Hexe meinte, dass weibliche jungfräuliche Tiere in
Mythen und Sagen doch meist einen natürlichen Schutz vor Magie besitzen.
Nun hatten der stattliche Ritter und die wunderschöne Hexe aber nicht bedacht, dass die wunderschöne Hexe für dieses Vorhaben
ebenfalls den Garten, dem man Zauberkräfte nachsagt betreten musste.
Wie Ihr sicher schon ahnt, geschah was geschehen musste, der Garten entfaltete seine Zauberkräfte und schlug die wunderschöne
Hexe in seinen Bann.
Auf wundersame Weise und ohne, dass sie sich wehren konnte, hörte sie sich plötzlich folgende Worte zu ihrem stattlichen Ritter
sagen:
"Herr Ritter auf ein Wort. Wenn der König des Nachbarortes den Garten, dem man Zauberkräfte nachsagt noch loswerden möchte,
so schlage ihm doch vor, dass wir Beide künftig des Gartens Besitzer seien. Lauft mein Herr Ritter und fragt den König doch
sofort nach seiner Meinung."
Der stattliche Ritter sattelte also sein Ross und ritt umgehend mit dieser Nachricht zu dem König des Nachbarortes. Ihr könnt
Euch denken welche Freude bei dem König des Nachbarortes und seinem Gefolge ausbrach. Es war ein reiner Freudentaumel!
Es wurde gesungen und gelacht. Der König, sein Sohn, der Prinz und alle Untertanen lachten und weinten gleichzeitig vor Freude.
Der Vertrag war schnell aufgesetzt und so ging der Garten, dem man Zauberkräfte nachsagte in den Besitz der wunderschönen Hexe
und ihrem stattlichen Ritter über. Der König des Nachbarortes und sein Sohn, der Prinz gaben ein großes Fest und luden alle
Dorfbewohner ein mit ihnen zu feiern.
Der stattliche Ritter aber kehrte zu seiner wunderschönen Hexe und ihren Tieren zurück. Sie nahmen den Garten, dem man Zauberkräfte
nachsagte in Besitz. Der Garten entfaltete nun seine vollen Zauberkräfte. Denn der Garten hatte durchaus Zauberkräfte. Diese
steigerten die Liebe zur Flora und Fauna und besonders zueinander ins Unermessliche.
So verbrachten die wunderschöne Hexe und ihr stattlicher Ritter mit ihren Tieren, Bekannten, Verwandten und Freunden
herrliche Stunden im Garten mit den Zauberkräften und wenn sie nicht gestorben sind, so verzaubert der Garten sie noch
heute.
Damit Ihr nach diesem wunderschönen Märchen auch ein bißchen verzaubert werdet, sind nun Bilder von unserem ganz persönlichen
Zaubergarten zu bewundern. Sämtliche Aufnahmen sind von Anfang November 2009 und zeigen unseren Garten in wundervollen
zauberhaften Herbstfarben. Genießt einfach und laßt die Bilder auf Euch wirken!








Ein Garten und seine Flora und Fauna bedeuten ja auch immer Veränderung und so bekam zunächst der wunderschöne Apfelbaum vor
der Hütte eine Bank

Im oberen Teil des Gartens wird ein Rosenbeet mit Stauden entstehen. Ein Rosenbeet ohne Rosenbogen ist natürlich undenkbar und
so wurde diese wunderschöne Bank mit Bogen aufgestellt:

Die derzeit blühenden Rosen entlohnen uns für die Mühe!


Einige große Disteln haben wir stehen lassen, so langsam blühen sie und die diversen Insekten danken uns die Entscheidung.


Während alles wächst und gedeiht, wissen wir manchmal gar nicht, welche der Schönheiten wir als Erstes bewundern sollen:




Die Wiese haben wir lange nicht gemäht, die vielen Wiesenblumen und die daran zahlreich sitzenden Insekten entschädigen uns dafür.



